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AKUPUNKT
- MASSAGE
Im
gesunden Körper, so die Überzeugung der „alten
Chinesen“, zirkuliert die Energie oder Lebenskraft
ständig entlang von Meridianen - ähnlich wie
beispielsweise der Blut- oder Nervenkreislauf.
Schmerzen, Beschwerden und Krankheit sind demnach
Indiz dafür, dass die Verteilung der Lebensenergie
aus dem Gleichgewicht geraten ist.
Nach
Abschluss eines ausführlichen Patientengesprächs und
dem Erheben eines „energetischen Befundes“ beginnt
die Behandlung: Der Therapeut streicht mit dem
Massagestäbchen entlang der Meridiane und löst so
Blockaden im Energiekreislauf. Bei Bedarf stimuliert
der Therapeut spezielle Akupunkturpunkte, die als
„Schalter“ für den Fluss der Energie
verantwortlich sind. Bestandteil einer
Behandlungsserie ist neben der Meridiantherapie auch
die spezielle Narbenpflege und die energetische
Wirbelsäulenbehandlung. Denn nicht selten sind Narben
oder etwa ein blockiertes Kreuz-Darmbein-Gelenk
Ursache für unzureichenden Energiefluss. Ziel der
Behandlung ist es, den freien Fluss der Energie im
gesamten Organismus wieder herzustellen.
Ob
Kopfschmerzen oder Migräne, Allergien, Erkrankungen
des Verdauungstraktes oder schmerzhafte Wirbelsäulen-
und Gelenkerkrankungen, Neuralgien oder Rheuma - die
Einsatzmöglichkeiten dieser anerkannten und
erfolgreichen Methode sind vielfältig. Häufig
berichten Patienten, dass quasi als
„Nebenergebnis“ der Therapie auch andere
gesundheitliche Beeinträchtigungen verschwinden:
Probleme mit dem Kreislauf etwa, oder Schlafstörungen.
Die
AKUPUNKT-MASSAGE wird von Physiotherapeuten ausgeführt,
wenn dafür die Verordnung eines Arztes (Privatrezept)
vorliegt. Zur Vorsorge, allgemeinen Gesunderhaltung
und Steigerung der Leistungsfähigkeit ist die Durchführung
auch ohne Verordnung möglich.
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AROMA
- Therapie -
Wohlbefinden durch sanfte Massage mit ätherischen Ölen
Die
Verwendung von Pflanzenessenzen zur Steigerung des
Wohlbefindens und des seelischen Gleichgewichts war
schon bei den antiken Kulturen bekannt. Die frühen
Menschen lebten im Einklang mit der Natur und ihr
Geruchssinn war sehr ausgeprägt. Sie nutzten Kräuter
zur Konservierung von Nahrung oder als Heilmittel.
Die Aromatherapie geriet dann leider in Vergessenheit
und wurde erst in den letzten Jahrzehnten
wiederentdeckt. Heutzutage erfreut sie sich wachsender
Beliebtheit und wird in vielen Bereichen genutzt. Ätherische
Öle finden sich in kosmetischen Produkten, sie werden
für aromatische Bäder, zur Raumbeduftung, als
Hausmittel bei alltäglichen Beschwerden und für
entspannende Massagen eingesetzt.
Shirley Price (eine englische Aromaspezialistin) sagt:
"Aromatherapie wird definiert als die
kontrollierte Anwendung von ätherischen Ölen, um die
eigene und die Gesundheit anderer zu erhalten und Körper,
Geist und Seele auf eine positive Art zu
beeinflussen."
Wirkweisen der ätherischen Öle
Die ätherischen Öle wirken mehrfach auf unseren Körper.
Die Duftstoffe gelangen über die Nase zum emotionalen
Zentrum des Gehirns, dem limbischen System. Dort lösen
sie Gefühle und Erinnerungen aus - sowohl positive
wie negative - und beeinflussen so unsere Stimmung.
Bei äußerlicher Anwendung werden sie von der Haut
absorbiert und diffundieren über die Blutkapillaren
in den Körper. Bereits nach 20 - 60 Minuten sind sie
im Blut und in der Atemluft nachweisbar. Im Körper
entfalten sie ihre vielseitigen Wirkungen, helfen bei
Gesundheitsstörungen oder dienen einfach nur der
Lebensfreude.
Ätherische Düfte werden nach Kopf-, Herz und
Basisnote unterschieden, die nach dem Auftragen
unterschiedlich lange anhalten. Öle mit einer
Basisnote wirken am längsten und sind erdend und
zentrierend. Öle mit Herznote sind meist
harmonisierend und sinnlich anregend, halten aber
nicht so lange an. Am schnellsten verfliegen Öle mit
Kopfnote, die erfrischend und anregend wirken.
Wirkung der Aromamassage
Die Aromamassage verbindet die wohltuenden Wirkungen
einer klassischen Massage mit den spezifischen
Wirkweisen der ätherischen Öle. Diese sind
hochkonzentrierte Pflanzenessenzen und dürfen nicht
pur auf die Haut aufgetragen werden. Daher brauchen
sie für die Massage eine Trägersubstanz, fette Öle
auf pflanzlicher Basis, die je nach Hautbild gewählt
werden.
Die Aromamassage ist eine sanfte Rücken- oder Ganzkörpermassage
mit harmonischen, fließenden Bewegungen.
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Krankengymnastik
Indikation
Gelenkserkrankungen
die schmerzhaft sind, Arthrosen, Distorsionen,
Frakturen, Überlastung von Muskeln und Sehnen,
Erkrankungen der Wirbelsäule, Störungen im
Bewegungsverhalten, die nervös-reflektorisch bedingt
sind, Lähmungen, Erkrankungen des Zentral-
nervensystems (z.B. nach einem Schlaganfall), bei
inneren Erkrankungen, z.B. Rheuma und Asthma.
Die Bewegungstherapie bzw. Krankengymnastik umfaßt
demnach Fachbereiche wie Orthpädie, Chirugie, innere
Medizin, Pädiatrie und Neurologie. Außerdem fallen
unter die Krankengymnastik noch Prophylaktische Maßnahmen
wie Geburtshilfe und Rückenschulung.
P
N F
(Propriozeptive neuromuskuäre Fazitilation)
PNF
ist eine ganzheitliche aktive krankengymnastische
Behandlungsmethode, welche dem jeweiligen mentalen und
körperlichen Zustand des Menschen angepaßt ist.
Die Therapie besteht aus klar definierten
Bewegungsmustern, welche sich an der normalen
motorischen Entwicklung orientieren. Diese Muster
verlaufen dreidimensional und diogonal durch den
ganzen Körper und sind ganz einfach durch die
spiralig angelegte Muskulatur zu erklären.
Durch gezielte Maßnahmen bzw. Reize, die der
Therapeut zur Förderung der Motorik einsetzt (z.B.
Widerstand, Zug, Druck, Kommando usw.), werden
verschiedene Rezeptoren in unserem Körper
angesprochen. Die Propriozeptoren (in den Muskeln,
Sehnen und Gelenken) und Exterorezeptoren (in Haut,
Auge Ohr und Gleichgewichtsorgan) nehmen diese Reize
auf und leiten diese u.a. zum Kleinhirn und zur Großhirnrinde
weiter. Dort werden sie verarbeitet und es erfolgt
eine zu erwartende Reaktion im Sinne einer vermehrten
Muskelkontraktion (Stimmulierung) oder auch
Entspannung (Hemmung).
Um gezielt Einfluß zu nehmen, stehen uns zahlreiche
Techniken zur Verfügung. Wir können so im Vorfeld
genau bestimmen, welche Reaktion eintreten wird.
Ziele unserer Behandlungen können sein :
-
schwache
oder gelähmte Muskeln zu aktivieren
-
Spastizität
zu hemmen
-
Förderung
der Mobilität, Kraft, Ausdauer
-
Verbesserung
von Koordination und Geschicklichkeit
-
positive
Beeinflussung der motorischen Entwicklung
-
Reserven
zu mobilisieren
Wir
behandeln folgende Erkrankungen:
-
neurologische
Krankheitsbilder z.B. Schlaganfall, M.Parkinson,
Multiple Sklerose
-
orthopädische
Erkrankungen z.B. Wirbelsäulenerkrankungen, M.
Bechterew, Hüft-, Knie-, Schulter-, Armarthrosen
sowie Endoprothesenversorgung (TEP),
-
nach
chirurgischen Eingriffen z.B. operativ versorgten
Frakturen, Umstellungsoperationen
-
gynäkologischen
Beschwerden z.B. Brustamputationen,
Beckenbodensenkungen
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Elektro-Therapie
Die
Grundidee:
Unter
Elektrotherapie versteht man die Anwendung des
elektrischen Stromes zu Heilzwecken. In der Regel wird
hierbei das erkrankte Körperteil direkt
vom Strom durchflutet, jedoch sind auch indirekte
Fernwirkungen möglich. Je nach Erkrankung,
Lokalisation und Behandlungsziel verwendet man
galvanischen Gleichstrom, niederfrequente Reizströme
mit Frequenzen bis zu einigen hundert Hertz und
mittelfrequente Ströme mit Frequenzen von einigen
tausend Hertz. Die Gemeinsamkeit der großen Vielfalt
von Geräten und Stromformen bestehen darin, daß sie
entweder dazu dienen, Schmerzen zu dämpfen oder geschädigte
Muskulatur durch elektrische Reize zur Kontraktion zu
bringen.
Zur Elektrotherapie im weiteren Sinne werden auch Geräte
gerechnet, die durch elekromagnetische Wellen im
Gewebe Wärme erzeugen. Diese tiefenwirksame Therapie
wird als Diathermie bezeichnet.
Hierzu gehören die Kurzwelle, die Dezimeterwelle und
die Mikrowelle. Eine Sonderstellung zwischen Elektro-
und Mechanotherapie nimmt Ultraschall ein; hier
bewirkt die Schallernergie durch hochfrequenten Zug-
und Druckwechsel ebenfalls eine tiefe Gewebserwärmung.
Dagegen wird eine eher oberflächliche wirksame Wärme
durch geeignete Infrarotstrahler abgegeben. Diese
elektrischen Verfahren zur Wärmeerzeugung ergänzen
sich mit weiteren Anwendungsformen wie Moor, Fango,
heiße Wickel etc. insgesamt zur Thermotherapie.
Anwendungsbereiche:
Die verschiedenen Stromformen werden bei
praktisch allen akuten und chronischen Schmerzen am
Bewegungsapparat eingesetzt. Hierzu gehören die
weichteilrheumatischen Beschwerden im gesamten Bereich
der Muskulatur, einschließlich der Bänder, Sehnen
und Gelenkkapseln. Auch Nervenentzündungen können günstig
beeinflusst werden.
Die krankengymnastische Übungsbehandlung von lähmungs-
und inaktivitätsbedingtem Muskelschwund wird durch
die aktivierende Reizstrombehandlung unterstützt.
Diathermie, Ultraschall und Infrarot bewirken vor
allem eine Detonisierung schmerzhaft verspannter
Muskulatur, insbesondere
im Bereich der Hals-, Brust- und lendenwirbelsäule.
Mit Ausnahme von Ultraschall können die Verfahren
auch bei chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen
eingesetzt werden.
Die Behandlung:
Die elektrischen Ströme werden über
Elektroden ins Gewebe geleitet, die dem jeweiligen
Behandlungszweck angepaßt sind. Ein direkter Kontakt
und damit eine Verätzungsgefahr wird vermieden, indem
feuchte Schwämme zwischen Metalleletrode und Haut
gelegt werden. Bei großflächigeren Anwendungen kann
auch das Wasser als Elektrode dienen, wie z. B. im
4-Zellbad und im Stangerbad.
Die meisten Formen der Elekrotherapie sind auf die
Behandlungen in einer entsprechenden
physiotherapeutischen Einrichtung ausgerichtet
Entsprechend
beschränkt ist daher die Häufigkeit und Dauer der
Anwendung, z. B. 20 Minuten einmal täglich. Es giebt
für chronische Schmerzpatienten jedoch auch
batteriebetriebene Kleingeräte, die am Körper
getragen werden und zur vielständigen Dauerbehandlung
geeignet sind. Verfahren dieser Art werden
"Transkutane elektrische Nerven-Stimulation"
bzw. TENS genannt.
Bei der Behandlung mit Diathermie und mit Infrarot
wird die Wärme über verschieden geformte Strahler in
einigem Abstand von der Haut abgegeben, wobei ein
angenehmes Wärmegefühl im behandelten Gebiet
entstehen soll. Ultraschall wird über einen
handlichen Schallkopf direkt von der Hautoberfläche
in das Schmerzgebiet eingestrahlt. Um zu vermeiden, daß
dort wärmebedingte Schmerzen entstehen, wird der
Schallkopf vom Therapeuten ständig leicht kreisend
hin- und herbewegt. Grundsätzlich gilt für alle
Verfahren der Elektrotherapie, daß die Behandlung
nicht unangenehm Schmerzhaft sein darf. Andernfalls muß
der Therapeut verständigt und die Intensität
entsprechend geregelt werden.
Die Wirkung:
Die verschiedenen elektrischen Stromformen
werden vor allem zur Linderung von Schmerzen am
Bewegungsapparat eingesetzt. Dabei sind Wirkungen auf
verschiedenen Ebenen möglich:
>>> Die schmerzvermittelnden Nerven im
betroffen Gewebe reagieren nach einer Strombehandlung
weniger empfindlich.
>>> Durch das Stromgefühl kommt es im Rückenmark
zu einer Hemmung der Schmerzfortleitungen zum Gehirn.
>>> Manche Stromformen erregen auch die
schmerzhaft verspannte Muskulatur, wodurch es anschließend
zu einer Entspannung und damit indirekt zu einer
Schmerzlinderung kommt.
Bestimmte Stromformen sind neben ihren
schmerzlindernden Eigenschaften besonders zur
Erzeugung kräftiger Muskelkontaktionen im Rahmen
krankengymnastischer Übungsbehandlungen geeignet. Die
Wärmewirkungen lassen sich hauptsächlich auf die
ausgeprägt muskelentspannenden Eigenschaften zurückführen.
Sie entfalten sich bereits, wenn die oberen
Hautschichten im Bereich des schmerzhaften Gebietes
erwärmt werden. Diese sogenannten reflektorischen
Wirkungen werden auch bei entzündlichen Erkrankungen,
z. B. der Nebenhöhlen genutzt um die Schleimbildung
und die Durchblutungsverhältnisse zu verbessern.
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Thermo-Therapie
Eis-
und Wärmebehandlungen
Für die krankengymnastische Behandlung sind Wärme
und Eis unterstützende und vorbereitende Maßnahmen,
die in Form von heißen Rollen, Fango, Rotlicht und
Heißluft angewendet werden.
Durch die Anwendung von Wärme kann z.B.
- eine
Tonussenkung der Muskulatur bei starken
Verspannungen
- ein
Ödemabbau bei schmerzhaften Muskelansatzreizen
- ein
Abklingen von chronischen Schwellungen
bewirkt
werden.
Eis wird eingesetzt in Form von Eisabreibungen,
Eistauchbad, Eispacks und bewirkt
- eine
Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen
Gelenken oder bei frischen Verletzungen
- eine
Entzündungshemmung
- eine
Tonuserhöhung der Muskulatur bei schlaffen Lähmungen
Beide
Maßnahmen können - je nach Art der Durchführung -
die Durchblutung fördern, Ver- oder Fehlspannungen in
Muskulatur und Bindegewebe positiv beeinflussen.
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Kinesio-Taping
Die
Kinesio-Taping Therapie ist in Japan, weiten Teilen
Asiens und Amerika anerkannt und findet als
ganzheitliche Therapieform mit einem ungewöhnlich
breiten Therapiespektrum Anwendung.
Weltklasse-Sportler wie Ricco Groß oder Jan Koller
sind nur zwei von vielen Profisportlern, die
Kinesiotaping erfolgreich einsetzen. Dabei findet die
Kinesio-Taping Therapie nicht nur Einsatz im Sport.
Mit Nachsorgekonzepten bei Krebsoperationen,
Behandlung von Miktionsstörungen, Lymphdrainage, Hämatombehandlung,
Muskelverspannungen bis hin zu Meridiantherapie und
vielem mehr, ermöglicht die Kinesio-Taping Therapie
einen wirkungsvollen Einsatz in der täglichen
Behandlung.
Kinesio-Taping
findet auch Einsatz in komplexen Therapiekonzepten. So
zum Beispiel in der Brustkrebsnachsorge. Hierbei wird
Kinesio-Taping neben der manuellen Lymphdrainage mit
Lymphtape-Anlagen als begleitende, kontinuierlich
wirksame Lymphtherapie eingesetzt.
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Manuelle
Therapie
Die Manuelle Therapie beschäftigt sich mit
Störungen am Bewegungsapparat. Dieses zeigt sich zunächst
in Bewegungseinschränkungen oder auch Schmerzen können
Funktionsstörungen im Gelenk hervorrufen. Prinzipiell
können Gelenke zu wenig oder auch zu sehr beweglich
sein. Gelenke, die zu viel Bewegung aufweisen, müssen
muskulär stabilisiert werden.
Bewegungseinschränkungen hingegen werden mit den
spezifischen Techniken der Manuellen Therapie
mobilisiert. Hierzu ist eine Spezielle Ausbildung
erforderlich mit fundierten Kenntnissen der
Gelenkmechanik und der Anatomie. Die Möglichkeiten
der Manuellen Therapie reichen folgerichtig von
schmerzlindernden Maßnahmen, die bei sehr
schmerzhaften Gelenken zum Einsatz kommen,
bis zur gelenkspezifischen Mobilisation um
bewegungseingeschränkte Gelenke wieder
frei zu bekommen.
Manuelle Therapie ist ein Bestandteil eines
Gesamtkonzeptes. Der Patient muß aktiv in den Übungsprozess
eingebunden werden und lernen, mit neu gewonnenen
Bewegungsausmaß umzugehen. Dabei spielt die
Eigeninitiative des Patienten
eine
große Rolle.
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Massagen
Eine
der ältesten Heilmethoden
Die Massage
ist eines der ältesten Heilmethoden der Medizin und
ihr Ursprung wurde in allen Kulturen erhalten. Die
klassische Massage entstand aus einer griechisch-römischen
Tradition und wurde im 19.Jahrhundert wesentlich durch
den schwedischen Heilgymnasten Per Henrik Link
und den holländischen Arzt J. Georg Mezger
geprägt.
Bei der Massagetherapie kommen Streichungen, Reibungen
(Friktionen), Knetungen, Klopfungen und Vibrationen
zum Einsatz. Diese verschiedenen Griffarten werden auf
das Krankheitsbild, den Zustand und den Gewebsbefund
des Patienten zu einem Behandlungskonzept abgestimmt
und zusammengestellt.
Der auf den Patienten abgestimmte Aufbau der
Massagetherapie, ergibt sich aus den geforderten
therapeutischen Wirkungen von denen auch Intensität,
Dauer und Schnelligkeit der Griffe und deren
Kombinationen eine große Rolle spielen. Die Hand des
Masseurs ertastet ständig den Befund des Gewebes und
stellt sich so auf die Massagetechnik ein.
Klassische
Massage
Die Klassische
Massage ist eine Behandlungsmethode, bei der mit
Knetungen, Zirkelungen und Dehnungen ein Reiz auf
sicht- und tastbar verändertes Gewebe übertragen
wird. Ziel der Behandlung ist eine Befundverbesserung
der Gewebeschichten.
Kontraindiziert bei akuten Stadien und progredienten
Krankheitsverläufen sowie bei ausgedehnten
Narbengebieten und großflächigen Hauterkrankungen.
Bindegewebsmassage
Die Bindegewebsmassage gehört zu den
Reflexzonenmassagen. Mit dem Finger wird ein Zugreiz
auf das Gewebe ausgeübt. Man erreicht eine lokale
Hautrötung und Allgemeinregulation des Kreislaufs.
Gewebseigene Stoffe werden freigesetzt und damit die
Wasserbindungsbereitschaft des Bindegewebes
beeinflusst.
Ausserdem werden nervale Impulse ausgelöst, die über
Reflexe im Zentralnervensystem Reaktionen in
entfernten Organen auslösen.
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Hot-Stone
Massage©
Eine Massage
lockert Muskeln und deren Verspannungen, sie fördert auf angenehme Weise
Durchblutung und Wärme-Umsatz Ihres Körpers. Diesen wohligen Effekt
unterstützt die
Hot-Stone-Methode© durch zusätzliche, gezielte Wärme-Anwendung.
An kritischen Punkten kann aber auch Kühlung lindern, und bekanntlich führt
gerade der Kontrast zweier Reize zu vertieften Wahrnehmungen und
Empfindungen.
Dies alles sind Erkenntnisse, die auf uralten Erfahrungen beruhen. Sie
finden sich deshalb auch in der natürlichen Behandlungskunst von Naturvölkern.
In den USA wird diese Tradition der Verbindung von Massagen mit Wärme-
und Kältereizen zur Zeit neu entdeckt.
In Hollywood, dem Mekka der durch Schönheit Erfolgreichen, ist die Hot-Stone
Wärmemassage© der Geheimtip.
Ergänzt um die Anwendung aromatischer Öle und Essenzen, verbindet sie
das Gefühl des Verwöhntwerdens auf wunderbare Weise mit heilsamen
Wirkungen für die körperliche und mentale Fitness.
Die i.d.R. einstündige Hot-Stone Massage© umfasst den
ganzen Körper. In Ergänzung spezieller Massage-Griffe bringt der
Therapeut auf wohlige Wärme erhitzte, oval geschliffene Basaltsteine,
warme Öle, sowie angenehm vorgekühlte Marmorkugeln gezielt zum Einsatz.
Zusammen mit dem Duft der Aroma-Therapeutika führt diese Verbindung
intensiver und angenehmer Reize zu einer ganzheitlichen Entspannung
aller Sinne und damit zu einem weit tieferen Erlebnis körperlichen
Wohlgefühls, als es eine normale, mehr krankengymnastisch orientierte
Massage vermag.
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Fussreflexzonen-Massage
Sind
die Schultern verspannt und der Rücken tut weh, hilft
zahlreichen Betroffenen eine Fußreflexzonenmassage.
Die Füße geben genaues Abbild unseres Körpers.
Zugrunde liegt die Theorie, dass auf den Fußsohlen
Reflexwege verlaufen, die mit allen anderen Organen im
Körper verbunden sind. Somit spiegelt sich der
gesamte Organismus auf den Fußsohlen wieder. Diese
Reflexwege sind mit den Energiemeridianen der
chinesischen Medizin vergleichbar. So kann man durch
Druck von außen den Energiefluss stimulieren und
dadurch vom Fuß aus das jeweils zugeordnete Organ
beeinflussen. Durch Variation in Griffintensität und
Arbeitstempo geht der Masseur dabei auf den
individuellen Gesundheitszustand des Patienten ein.
Auf diese Weise sollen Probleme aufgespürt und der Körper
angeregt werden, das Organ besser zu versorgen.
Bewährt hat sich die Therapie vor allem in der
alternativen Schmerzbehandlung. Wie jede Massage überlasteter
oder schlecht durchbluteter Füße kann sie zudem
entspannen, Rückenschmerzen lindern und wohltuend
sein. Sie kann allerdings nicht zur Behandlung innerer
Krankheiten empfohlen werden.
Bei Schwangeren und bei Personen mit akuten
Infektionskrankheiten und Fieber sollte diese Technik
auf keinen Fall angewendet werden!
Meist sind mehrere Behandlungen notwendig damit sich
ein entsprechender Erfolg einstellt.
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Die
Kräuterstempel-Massage
Die
Kräuterstempelmassage wurde bereits vor vielen hundert Jahren in Indien
und ostasiatischen Ländern angewandt. Dort entdeckte man sehr früh die
Wirkung von Kräutern, Früchten und Gewürzen auf den gesamten Körper.
Die Einsatzmöglichkeiten der Kräuterstempel-Massage reichen von der
Gesichtsbehandlung bis zur Ganzkörperbehandlung.
Der Stoffwechsel wird angeregt und der Abtransport von Schlackenstoffen
unterstützt. Die tiefgehende Entspannung der Kräuterstempel-Massage wird
Ihre
Kunden begeistern. Kräuterstempel spielen auch bei der Hautpflege
eine wichtige Rolle. Alte Hautpartikel werden abgeschuppt und Zellen
werden zur Neubildung angeregt. Talgpartikel kommen an die Hautoberfläche
und werden abgestoßen.
Gerade bei der Entspannungs-Massage ergeben sich wunderbare Möglichkeiten
dem Kunden mit dieser Methode ein besonderes Erlebnis anzubieten.
Im Seminar erlernen Sie wie die Kräuterstempel hergestellt und in einer
Gesichts -und Ganzkörperbehandlung fachgerecht angewendet werden.
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Manuelle
Lymphdrainage
Die
Manuelle Lymphdrainage ist eine spezielle Oedemtechnik.
Sie unterscheidet sich von der klassischen Massage
darin, daß sie mit wenig Druck und relativ langsam
ausgeführt wird. Sie stimuliert das gesamte
Lymphsystem und fördert damit den Abfluß von überschüssiger
Gewebeflüssigkeit.
Bei der
Behandlung eines Ödems z. B. im Beinbereich wird
deshalb nicht nur der betroffene Körperabschnitt
behandelt, sondern vorausgehend zur Anregung auch der
Hals- und Bauchbereich.
Daneben
kann die Manuelle Lymphdrainage noch durch
Kompressionstherapie entweder in Form von Bandagen
oder angepassten Kompressionstrümpfen unterstützt
werden.
Weitere Anwendungsgebiete:
- nach
chirurgischen Eingriffen
- rheumatische
Erkrankungen
- chronisch
venöser Insuffizienz
Gegenanzeigen
sind akute Entzündungen sowie Thrombosen.
Sekundäre Lymphödeme:
Sind Ödeme,
die nach Entfernung von Lymphknoten im Rahmen einer
Krebstherapie entfernt wurden.
Primäre Lymphödeme:
Die Lymphgefäße sind von Geburt an erkrankt.
Veneninsuffizienz:
Dicke Beine die im Zusammenhang mit erkrankten
Venen auftreten und trotz Hochlagerungen in der Nacht
nicht verschwinden bzw. zurück gehen.
Behandlung:
Die
Behandlung darf nur von speziell ausgebildeten
Therapeuten/innen erfolgen die ihr Fachwissen in einem
4-wöchigen Seminar erworben haben.
Die KPE ist eine 2- Phasen-Therapie:
Phase 1
Patienten, die bislang noch nicht wegen ihres
Ödems behandelt wurden oder bei denen sich
einiger Zeit nach erfolgreicher Behandlung, eine
Verschlechterung des Ödems abzusehen ist,
sollten in einem Zeitraum von 2-5 Wochen (je nach
Schweregrad des Ödems) täglich behandelt werden.
Phase 2
Bei einer erfolgreichen Verringerung des Ödems
verordnet der Arzt maßangefertigten Kompressionsstrümpfe,
die das Ergebnis konservieren. Die ML muss dann meist
nur noch 1-3mal wöchentlich durchgeführt werden.
Damit der Arm auch dünn bleibt, werden vom Therapeuten
Techniken zur Selbstbandage, die Durchführung
einfacher Entstauungsübungen, notwendige
hautpflegerische Maßnahmen und weitere vorbeugende Maßnahmen
gegeben.
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Baby
- Turnen
Für
Kleinkinder und Baby´s bieten wir spezielle
Physiotherapiebehandlungen je nach Bedarf und Ziel der
Therapie an.
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Migräne
- Massage
Prinzipiell
kann jede Massagevariante, die Entspannung fördert,
bei Migräne helfen. So versuchen Patienten häufig
etwa mit Fußreflexzonen-Massagen oder einer Massage
des Kopfes eine Linderung ihrer Symptome zu erreichen.
Die Migräne-Massage ist jedoch speziell auf die Bedürfnisse
Geplagter abgestimmt und sorgt für eine spürbare
Entspannung des Kopfbereiches.
Der
Masseur oder die Masseurin konzentrieren sich
besonders auf den oberen Rücken, den Schulterbereich,
sowie den Kopf des Massierten. Die Gesichtsmuskeln
werden behutsam und mit besonderer Ausgiebigkeit
behandelt. Es kommen besonders sanfte und wohltuende
Massagetechniken zur Anwendung. Eine Mischung aus
Streichungen, Akupressur und klassischer Massage
löst hartnäckige Verspannungen und sorgt für eine
Verbesserung der Durchblutung.
Regelmäßige
Anwendungen können die Zeiträume zwischen den Migräne-Schüben
deutlich vergrößern und ermöglichen so längere
Zeitabschnitte der Schmerzfreiheit. Die Migräne-Massage
eignet sich aber auch zur akuten Schmerzbehandlung.
Hier kann eine deutliche Linderung der Schmerzen
erreicht werden.
Viele
Anbieter von Wellness-Behandlungen bieten mittlerweile
eine Migräne-Massage an. Eine Anwendung dauert meist
etwa fünfundvierzig bis sechzig Minuten. Ein
Zeitraum, den der Erkrankte sicherlich mit Genuss
erleben wird und der enorm zu einer Steigerung der
Lebensqualität beitragen kann.
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Rückenschule
Ob
als Bestandteil eines Therapieplans oder zur
Vorbeugung von Beschwerden - Bei der Rückenschule
werden Sie selbst aktiv. Richtiges Bewegen im
Alltag ist genau so wichtig, wie die gezielte Kräftigung
der Muskulatur, um die Wirbelsäule zu
stabilisieren. 5 Minuten tägliches Üben
unterstützen und entlasten die Wirbelsäule
mehr, als ein einmaliges Mammutprogramm in der
Woche. Wir geben Ihnen Tipps und Hinweise für
den täglichen Gebrauch.
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Sport
nach Krebs
Sport hat in
der Krebsnachsorge einen festen Stellenwert. Patienten,
die ihre Erkrankung gut verkraftet haben und schon immer
sportlich aktiv waren, finden meist leicht zu ihrem
gewohnten Training zurück, sofern der Arzt keine
Einschränkungen sieht.
Betroffene, die Probleme haben, ausreichende Bewegung in
ihren Alltag zu integrieren oder vor der Erkrankung
nicht viel Sport betrieben haben, sollten sich ebenfalls
zunächst mit ihrem Arzt besprechen. Er kann, eventuell
nach einer sportmedizinischen Untersuchung zur
Belastbarkeit, Ratschläge zu Trainingsumfang und
Belastungsgrenzen geben.
Sport
in der Krebsnachsorge ist sogar auf Rezept möglich,
über die Krankengymnastik oder Physiotherapie hinaus:
Die gesetzlichen Krankenversicherungen beteiligen sich
an den Kosten. Der Arzt muss auf einem Formular, dem
"Antrag auf Kostenübernahme für
Rehabilitationssport", die Diagnose Krebs bestätigen
und die Einschränkung benennen, die durch Sport
gemildert oder vermieden werden soll.
Auch die Anzahl und Dauer der Übungseinheiten wird
angegeben, ähnlich wie bei Massagen oder
physiotherapeutischen Maßnahmen gemäß der Heil- und
Hilfsmittelrichtlinien. Entsprechende Unterlagen
zur Verordnung von Rehabilitationssport können Ärzte
bei ihrer zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung
anfordern.
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Fitness
- Programme
Wir
bieten Ihnen eine Vielzahl von Programm für Ihre
Gesundheit und Wohlbefinden - speziell auf Ihre
Situation und Bedürfnisse zugeschnitten
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